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Passform Körperpflege von A - Z, von Kopf bis Fuss Die orthopädische Gewichtsschuheinlage - Forschung und Entwicklung Einlagen im Vergleich - die orthopädische Gewichtsschuheinlage
Messtechnische Schuhdaten (A) siehe Abb.: Messtechnische Schuhdaten

Für die Beschreibung des tatsächlichen Schuhinnenraums können verschieden Parameter herangezogen werden. Bei der Auswahl der Parameter wurden Kenngrößen aus der Leistenkonstruktion zu Grunde gelegt, darüber hinaus werden aber auch Maße erfasst, die aus orthopädisch-biomechanischen Gründen eine Relevanz für den Fuß haben.

Brandsohlenlänge (direkt und real) als Parameter für die Leistenkonstruktion und Schuhinnenlänge als tatsächliche Länge, die dem Fuß zur Verfügung steht.

Im Zehenbereich werden Parameter ermittelt, die den möglichen Vorschubraum für den Fuß im Schuh charakterisieren. Wesentliche sind dabei: Die

„Zehenhöhe“ und die zur Verfügung stehende „Zehenbreite“ (direkt und real).

Die „Balligkeit“ (DD´) in D, beschreibt dabei die Abweichung der Auflagenfläche für die Zehen von der horizontalen.

Im Ballenbereich wird zwischen der technischer Ballenbreite (größter Abstand zwischen innerem und äußerem Rand senkrecht zur Fußlängenachse) und der anatomischer Ballenbreite (ECF) unterschieden.

Für den Fuß relevant sind die tatsächliche Ballenbreite (direkt 1 cm Höhe über der Brandsohle) und die Balligkeit (CC`) in C als Maß für die Abweichung der Auflagenfläche für den Ballen von der horizontalen.

Der Fersenhalt ist ein wesentliches Kriterium für das „Wohlgefühl“ im Schuh. Er wird strak beeinflusst von der Breite der Auflagefläche die für den Fuß zur Verfügung steht.

Fersenbreite (der Brandsohle IK) und dem Halt, den die Ferse durch den Schuh erfährt: Schuhbreite im Fersenbereich (I`K`).

Die Balligkeit (JJ`) unter dem Fersenzentrum beschreibt den Versuch, die Ferse im Schuh zu zentrieren und ein Verrutschen zu minimieren.

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Tatsächlich (nutzbare) Brandsohlenmaße (B) siehe Abbildung B

Die Brandsohlenmaße als Konstruktionsgrundlage für einen Leisten / Schuh muss für die Maßhaltigkeit des Schuhs auch im fertigen Schuh als Maßvorgabe erhalten sein.

Gemessen werden können Punkte und Strecken der Brandsohle, wie sie im fertigen Schuh realisiert sind.

Tatsächliche Brandsohlenlänge:
Länge der Brandsohle, die für die Auflage der Fußsohle zur Verfügung steht.

„Fersenzugabe“: Länge, die der hinterste Fersenpunkt „hinter“ der Brandsohle liegt.

Breite im Zehenbereich:
Breite der Brandsohle am definierten vordersten Punkt des Fußes,
Maßpunkte GD´H als direkte Verbindung der Konstruktionspunkte G und H
Maßpunkte GDH als reale Länge der Strecke GH auf der Brandsohle

Technische Ballenbreite:
Als breiteste Stelle im Vorfußbereich senkrecht zur Schuhlängsachse.

Breite im Vorfußbereich (anatomische Ballenbreite):
Breite der Brandsohle als Strecke durch Maßpunkte ECF
Maßpunkte EC´F als direkte Verbindung der Konstruktionspunkte E und F
Maßpunkte ECF als reale Länge der Strecke ECF auf der Brandsohle

„Balligkeit“
Die Durchbiegung der Brandsohle aus der Horizontalen = Strecke C`C

Breite im Fersenbereich
Breite der Brandsohle als Strecke durch Maßpunkte IJK
Maßpunkte IJ`K als direkte Verbindung der Konstruktionspunkte I und K
Maßpunkte IJK als reale Länge der Strecke IJK aus der Brandsohle

„Kugelferse“
Durchbiegung der Brandsohle aus der Horizontalen = Strecke J´J

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Fußrelevante Schuhmaße (C) siehe Abbildung: Fußrelevante Schumaße (C)

Für die Zuordnung von Schuhen und Füßen sind Schuh-Parameter sinnvoll, die von den Füßen (einfach) ermittelt werden können.

Hierzu zählen:

Fußlänge:
(vom hintersten Fersenpunkt A´bis zum vordersten Fußpunkt D´)
Diese Fußlänge einschließlich einer Längenzugabe (6 bis 18 mm) muss sich als Schuhinnenlänge im Schuh wiederfinden (A`B`).
Gemessen wird diese Schuhinnenlänge in 1 cm Höhe über der Brandsohle.

Breite und Höhe im Zehenbereich:
Um genügend Platz für die Zehen zu garantieren. Im Schuh entspricht dies
einem Bereich um den Punkten D - 6 mm, D und D + 6 mm. An den selben Stellen wird auch die Höhe des Schuhinnenraums bestimmt.

Breite des Vorfußes:
Dies entspricht dem Maß der „technischen Breite“ des Schuhinnenraums im
Vorfußbereich. Gemessen wird die Breite des Vorfußes in 1 cm Höhe über der Brandsohle,

Breite im Fersenbereich:
Durch die Fersenbreite charakterisiert sich ein schmaler oder breiter Fuß. Um
„ausreichenden“ Halt im Schuh zu haben, muss die Breite des Schuhinnenraums zu der Breite des Fußes im Fersenbereich „passen“.

Gemessen wird die Breite des Schuhinnenraums im Fersenbereich (im Punkt J der Brandsohlenschablone) senkrecht zur Schuhlängsachse.

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