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Gönnen Sie Ihren Füßen etwas Gutes
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| Gerade stark beanspruchte Füße benötigen ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und tägliche Pflege. Denn nur gesund tragen Sie uns mühelos durch den ganzen anstrengenden Tag. Und außerdem: "gesunde Füße sind auch schöne Füße."
Waschen, Abtrocknen und richtiges Nägelschneiden sind wichtige Elemente der gesunden Fußpflege. Besonders wohltuend und erholsam sind Fuß- und Wechselbäder mit speziellen Salzen und wenn möglich hohen Badebütten.
Die Füße sollten nach dem Waschen gut abgetrocknet werden, denn insbesondere in den Zehenzwischenräumen können Fußpilzerreger eine ideale Brutstätte finden. Einreiben mit einer milden Hautcreme hält Ihre Füße geschmeidig und beugt rauher, trockener Haut vor.
Nach dem Bad sind die nun weichen Fußnägel besonders gut zu schneiden. Achten Sie darauf, diese gerade abzuschneiden und keine Abbruchkanten oder Spitzen stehen zu lassen, die sich in die Haut bohren könnten. Am besten behandeln Sie die Nägel nach dem Schneiden mit einer Nagelfeile.
Nun muss nur noch überschüssige Hornhaut entfernt werden.
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Fußpflege - Pediküre
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Bei der Fußpflege, auch Pediküre genannt, werden im Wesentlichen die Zehennägel gekürzt und Hornhaut an den Füßen wird entfernt (auch die Hornschwielen namens Hühneraugen). Dagegen umfasst die medizinische Fußpflege oder Podologie auch direkte Behandlungen der Füße.
Das Gegenstück für die Hände ist die Maniküre.

Verschönern der Zehennägel durch Nagellack
Eine umfassende Pediküre beinhaltet das
- Neutrales Fußbad: 10 bis 20 Minuten in warmem Wasser ohne Seife oder dergleichen. Alkalien zerstören den Säuremantel der Haut, was Fußpilz, Nagelpilz, Ekzeme usw. begünstigen kann. Welche Zusätze sonst ins Fußbad können, hängt von den Beschwerden ab.
* Schneiden der Zehennägel.
* Feilen der Zehennägel.
* Entfernen der Hornhaut und eventuell vorhandener Hühneraugen.
* Zurückschieben des Häutchens über dem Zehennagel.
* Eincremen und Massieren der Füße.
* Auf Wunsch das Lackieren der Fußnägel.
Die einfache Pediküre umfasst kein Fußbad.
Die Pediküre, d. h. die "kosmetische Fußpflege", ergänzt die eigene Fußpflege und ist medizinisch nicht notwendig.
Podologen arbeiten dagegen medizinisch und sind gründlicher (2 Jahre) ausgebildet. Krankenkassen tragen strikt nur noch podologische Leistungen, zum Beispiel für Diabetiker. Betriebswirtschaftlich lohnt die aufwendige Zusatzausbildung für etablierte Fußpfleger kaum. Zu den Maßnahmen gehört u. a. das Beschleifen von Zehennägeln zur Korrektur von Fehlstellungen.
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Fuß- und Nagelpilz
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| Fuß- und Nagelpilz tritt häufiger auf, als man so glaubt. Nach neueren Untersuchungen haben mehr als 30% der Bevölkerung diese unangenehme Hauterkrankung.
Der Pilz findet an feuchten Hautstellen die besten klimatischen Bedingungen, um sich zu entfalten. Besonders betroffen sind Zehenzwischenräume. Von dort aus breitet sich der Pilz aus und verursacht einen üblen Juckreiz. Wird die Erkrankung nicht behandelt, kann die Infektion schnell auch den Nagel erreichen. Zögern Sie bei den ersten Anzeichen nicht, sofort einen Hautarzt aufzusuchen.
Die Ansteckung erfolgt häufig beim Barfuß-Gehen in Schwimmbädern, Saunen und Turnhallen. Tragen Sie dort immer geeignete Bade- und Freizeitsandalen oder Slipper, auch unter der Dusche. Trocknen Sie Ihre Füße nach dem Waschen gründlich ab. Gesunde trockene Füße geben den Erregern die geringste Angriffsfläche.
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Wechselbäder
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| Wechselbäder sind Ihre Füße besonders belastet, schwer und schlapp, dann empfehlen wir regelmäßige Wechselbäder. Auch bei Durchblutungsstörungen haben Wechselbäder schon gute Dienste geleistet. Ihr Arzt wird Sie diesbezüglich gerne beraten.
Der Wasserstand beim Wechselbad sollte bis zur Wadenmitte reichen. Dies funktioniert aber mit einer handelsüblichen Schüssel nicht. Für diesen Zweck wurden extra Badebütten von Birkenstock konstruiert, die eine optimale Größe haben. Die wohltuende Wirkung können Sie noch mit dem Fuß- und Badesalz verstärken.
Für ein wirkungsvolles Wechselbad benötigen Sie zwei Badebütten. Eine füllen Sie mit warmem Wasser (36°C - 38°C), die andere mit kaltem Wasser (12°C - 18°C). Zunächst tauchen Sie 3-5 Minuten die Beine in das warme Wasser, dann 10 Sekunden in das kalte Wasser. Wiederholen Sie den Vorgang 2-3 mal und schließen Sie mit kaltem Wasser ab.
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Zur Erhaltung der Vitalität und der Fußgesundheit sowie für die Förderung der Durchblutung der Beine ist die regelmäßige Gymnastik der Füße von entscheidender Bedeutung. Verschiedene Maßnahmen können Ihnen hierbei helfen:
Massieren Sie Ihre Fußsohlen! (sehen Sie hierzu Kapitel Reflexzonen)
In früheren Zeiten bekam der Fuß seine Massage durch das Barfußlaufen über Gras, Sand oder Kies. Heute läuft man viel seltener Barfuß. Deshalb muss man sich anders behelfen. Etwa mit Vitalis. Viele kleine Noppen massieren hier Ihre Füße bei jedem Schritt ganz automatisch und sozusagen nebenbei.
Sie können natürlich auch Ihre Füße einfach kräftig über einen Tennisball oder eine Wasserflasche rollen das hat den gleichen Effekt. Über die Reflexzonen Ihrer Fußsohlen wirkt sich die Massage positiv auf das gesamte Nerven- und Durchblutungssystem Ihres Körpers aus. Indem Sie mit der Fußsohle z.B. den Ball hin- und herrollen.
Nur wenige Minuten täglich und Ihre Füße spüren den Unterschied. Probieren Sie es aus. Es wirkt!
Eine andere Art der Gymnastik für Ihre Füße ist: wenn Sie nur die Ferse erheben, werden durch die Abrollbewegung über den Ballen die Zehen zu einer aktiven Greifbewegung angeregt. Diese Bewegung sorgt für Training der gesamten Fuß- und Wadenmuskulatur.
Weitere, darüber hinausgehende gymnastische Übungen können Sie gut im Sitzen durchführen:
Führen Sie mit Ihren Füßen kreisende Bewegungen aus.
Versuchen Sie Gegenständen, wie zum Beispiel einem kleinen Stock oder einem Geschirrhandtuch, mit den Füßen vom Boden aufzuheben das hat den gleichen Effekt wie die Greifbewegung, zu dem Sie der Zehengreifer anregt.
Einige der Übungen benötigen ein wenig Praxis. Sollten Sie bei den Übungen starke Schmerzen verspüren, raten wir Ihnen, Ihren Arzt nach den für Sie speziell geeigneten gymnastischen Übungen zu fragen.
Und nun: Viel Spaß beim Training! .
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Weiterführende Themen / Links aus "Der Fußfibel":
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